Jobs / Praktika / Ausbildung


Ab in eine grüne Zukunft

Grüne Berufe entdecken, ein Praktikum finden oder ein Stipendium beantragen – auf der Webseite www.krassgruen.de des Deutschen Bauernverbandes (DBV) dreht sich alles um die Aus- und Weiterbildung im grünen Bereich.

„Wenn man an eine Ausbildung in der Landwirtschaft denkt, gibt es viele Klischees – körperlich anstrengend, weder modern noch intellektuell herausfordernd“, weiß DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken. Diese Vorstellungen würden, so Krüsken, der Vielfalt der „14 Grünen Berufe" in der Landwirtschaft keinesfalls gerecht. „Zur Alltagswelt der Landwirtschaft gehört längst der Einsatz von Tablets, Drohnen, digitalen Anwendungen oder onlinebasierten Dokumentationen. Landwirtschaft ist modern und zukunftsgewandt und bietet hervorragende Perspektiven für junge Menschen“, so Krüsken.

Auf krassgruen.de führen drei junge Protagonisten, Mathias, Saodat und Janne, die User durch die Webseite und helfen jungen Menschen, sich über die 14 Grünen Ausbildungsberufe zu informieren. msl

Schneller besser informiert – mit der sh:z-ePaper-App. Entdecken Sie Ihre Tageszeitung auf dem Tablet oder Smartphone, wann immer Sie wollen und wo immer Sie gerade sind. Mit Ihrer sh:z-ePaper-App lesen Sie alle 16 Tageszeitungen vollständig und in bester Qualität. Zusätzlich erhalten Sie aktuelle Videos und den Newsticker von shz.de.
Weitere Informationen und Download:


Landschaftsgärtner sind gefragter denn je

Dreijährige duale Ausbildung / Zahlreiche Weiterbildungen möglich

Vor allem in Städten spielen Parks und andere öffentliche Grünanlagen eine zunehmend wichtige Rolle, insbesondere im Zusammenhang mit dem Klimawandel: Die Anlage und Pflege von Grün im urbanen Raum wird zunehmend als Instrument zur Klimaanpassung erkannt.

In großen oder kleinen Parks, beim Straßenbegleitgrün, der Dach- und Fassadenbegrünung und nicht zu vergessen in privaten Gärten sind Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner im Einsatz. Sie arbeiten nicht in Büros oder Fabrikhallen, sondern sind an ganz unterschiedlichen Orten meist unter freiem Himmel aktiv. Man könnte auch sagen, sie sind da, wo das Leben stattfindet. „Genau das macht die boomende Branche des Garten- und Landschaftsbaus bei Jugendlichen beliebt", weiß Thomas Wiemer, Referent für Nachwuchswerbung und Weiterbildung beim Ausbildungsförderwerk Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (AuGaLa) e. V. „Schulabgänger wünschen sich einen Beruf, der Vielfalt und Abwechslung bietet. Viele möchten zudem tatkräftig anpacken und nachhaltig etwas erschaffen, im Grünen sein und im Team arbeiten. All das bietet ihnen dieser Beruf."

Je nach Spezialisierung des Betriebs und Wunsch der Kunden setzt sich der Alltag von Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern aus ganz unterschiedlichen Aufgaben zusammen. Auf der Agenda stehen beispielsweise das Pflanzen und Beschneiden von Bäumen und Sträuchern, aber auch das Versetzen oder Fällen größerer Gehölze. Damit der Boden für abwechslungsreich bepflanzte Beete gute Bedingungen bietet, kann der Austausch von Böden nötig sein oder das Entwässern und Anlegen einer Drainage-Schicht.

Neben Pflanzen gestalten die Experten mit verschiedenen Materialien wie Stein, Sand, Holz und Metall. So legen sie zum Beispiel Wege und Terrassen an, bauen Mauern und Treppen. Sie stellen Sport- und Spielgerüste auf, fertigen Zäune und Rankgitter oder errichten Gartenhäuser. Oft ist dafür der Einsatz von Geräten und Maschinen nötig – von digitalen Vermessungsstationen über Kettensägen bis hin zu Baggern und Radladern.

Ihre unterschiedlichen Kompetenzen erwerben die angehenden Experten für Garten und Landschaft während einer dreijährigen dualen Ausbildung im Betrieb und der Berufsschule. Zusätzlich steht die so genannte „Überbetriebliche Ausbildung" auf dem Programm, in der Nachwuchskräfte wichtige Fähigkeiten erlernen.

Nach der Ausbildung sind verschiedene Fortbildungen und Spezialisierungen möglich. So können sich die jungen Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtner zum Techniker oder Baustellenleiter weiterbilden und Zusatzqualifikationen im Bereich Baumpflege und Baumsanierung erlangen. Ebenso kann der Meisterabschluss erlangt oder ein Studium absolviert werden – die Perspektiven sind zahlreich.

Die Fähigkeiten und das Fachwissen von Landschaftsgärtnerinnen und Landschaftsgärtnern ist mehr denn je gefragt. Aktuell sind deutschlandweit in rund 17 800 Betrieben über 120 000 Experten beschäftigt – und rund 6 900 Nachwuchskräfte befinden sich in der Ausbildung. Nicht nur daran sieht man: Die Branche boomt. BGL

Schneller besser informiert – mit der sh:z-ePaper-App. Entdecken Sie Ihre Tageszeitung auf dem Tablet oder Smartphone, wann immer Sie wollen und wo immer Sie gerade sind. Mit Ihrer sh:z-ePaper-App lesen Sie alle 16 Tageszeitungen vollständig und in bester Qualität. Zusätzlich erhalten Sie aktuelle Videos und den Newsticker von shz.de.


Neu seit 11.02.2020

10 grüne Berufe mit wenig Sprache dargestellt

 

 

Die Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein hat eine neue Broschüre veröffentlicht. Hier werden mit wenig Sprache 10 verschiedene Berufe, wie Landwirt*in und Gärtner*in kurz vorgestellt. Zudem sind dort Kontaktdaten der Willkommenslotsin zur beruflichen Integration von Geflüchteten zu finden. Die Broschüre können Sie als pdf-Datei auf unserer Internetseite herunterladen.


Adzuna - der beste Ort um deine Jobsuche zu starten

JobSuchMaschine


Aus- und Weiterbildungen für Flüchtlinge

Jobtensor

Eine Plattform um sich verschiedene Berufe erklären zu lassen und einen Job zu finden.


Bewerben

Hier gibt es Hilfe bei dem Erstellen einer Bewerbung für eine Ausbildung oder Arbeitsstelle. (Auf das Bild klicken)


Praktikum

Das Projekt „Rückenwind“ beschäftigt sich kreisübergreifend mit dem Thema Übergang Schule-Beruf. Im Rahmen dieses Projektes entstand auch das Online-Portal www.praktikum-westküste.de. In dieser Prakti-kumsbörse können Schüler, Studenten und junge Erwachsene Praktika zur Berufsorientierung in den Krei-sen Nord-Friesland, Dithmarschen, Steinburg und Pinneberg finden. Die Angebote von zahlreichen Be-trieben aus unterschiedlichen Branchen enthalten auch konkrete Anforderung und Angaben zur Be-werbungsform. Für Menschen mit Deutsch als Zweitsprache ist es wichtig, dass die Kenntnisse der deut-schen Sprache für die Verständigung im betrieblichen Alltag ausreichen.

Zu dem sind auf der Internetseite hilfreiche Informationen zu den Thema Praktikum, Bewerbung und Be-ruf zu finden.



„Ausbildung und Existenzgründung in der Gastro-Branche“

Die Redaktion von Gastrozentrale hat folgende interessante Inhalte zu den Themen „Ausbildung und Existenzgründung in der Gastro-Branche“ zusammengestellt, die Geflüchteten die Integration in den Arbeitsmarkt erleichtern soll:

Geschäft eröffnen als Migrant
Geschäft eröffnen als Migrant


Digitale Jobbörse


Workeer ist die erste Ausbildungs- und Arbeitsplatzbörse Deutschlands, die sich speziell an Geflüchtete richtet. Durch die Plattform soll ein geeignetes Umfeld geschaffen werden, in dem diese besondere Gruppe von Arbeitssuchenden auf ihnen gegenüber positiv eingestellte Arbeitgeber trifft. Mit Hilfe von Arbeitgeber- und Bewerberprofilen, sowie zahlreichen Jobangeboten in verschiedenen Branchen und  Standorten in ganz Deutschland ermöglichen wir den ersten unkomplizierten Kontakt und Austausch zwischen Geflüchteten und Arbeitgebern.


Qualifizierungsmaßnahmen in der Pflege

Das Institut für berufliche Aus- und Fortbildung (IBAF) bietet die Qualifizierungsmaßen im Bereich Alten – und Krankenpflege an den Standorten Flensburg, Kiel, Neumünster, Lübeck und Norderstedt mit dem Ziel  Basisqualifikation zur Pflegehelfer/in an.Hier können Menschen mit Migrationshintergrund erste Schritte zur beruflicher Qualifizierung machen. Die Teilnahme istkostenlos. Die Voraussetzungen sind Deutschkenntnisse auf A2/B1 Niveau, Arbeitserlaubnis und Erfahrung in der Pflege (z. B. in der Familie). Die Maßnahme besteht aus Kompetenzfeststellung, Unterricht und einem Praktikum (6-8 Wochen). Der Kurs finden vormittags (9:00 -12:15 Uhr) statt und dauert 6 Monate. Der erste Kurs beginnt am 29. Augst 2016


Ausbildung in der Gastronomie auf Sylt

Die IHK Flensburg startet in Zusammenarbeit mit verschiedenen Kooperationspartnern das Pilotprojekt „Festmachen auf Sylt“zur systematischen Vermittlung von Flüchtlingen in die Gastronomieausbildung auf der Insel. In der ersten Phase des Ausbildungsprogramm (ab Oktober 2016) werden die Teilnehmer durch berufsbezogenen Unterricht, Sprachbildung und Bewerbungscoaching auf eine Ausbildung in der Gastronomie vorbereitet. Möglichst viele Teilnehmer sollen in der zweiten Phase (ab Februar 2017) in eine Einstiegsqualifizierung wechseln, um danach im August/September 2017 eine reguläre dreijährige Berufsausbildung im Gastgewerbe zu beginnen. 

Für die Teilnahme am Programm muss man sich mit dem anliegenden Formular bewerbenDie Kenntnis der deutschen Sprache A2/B1 Niveau wird vorausgesetzt.